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Wichteltür, Feentür, Nissedor?

Die ursprüngliche, skandinavische Tradition

Ursprünglich ist es eine alte dänische Tradition, an Weihnachten im Haus eine Wichteltür, die „Nissedor“ aufzustellen, damit der Weihnachtswichtel, auch Julnisse oder Jultomte genannt, einziehen kann. Die Zeit vor Weihnachten ist heimelige und geheimnisvolle Zeit, und so taucht der Weihnachtswichtel auch nur in der Nacht auf, um das Haus zu schmücken oder kleine Briefe an die Bewohner zu hinterlassen.

Die Entstehung unserer eigenen Wichtel- und Feentüren

Auf diese wundervolle Tradition bin ich, selbst Mutter von drei Kindern, vor einigen Jahren gestoßen und war begeistert. Eine Puppenhaustür war schnell bestellt, und unsere Kinder glaubten sofort daran, nicht zuletzt, weil ich spät abends heimlich Glitzer vor die Türchen streute. Die Freude hielt nur leider nicht lange, denn die kleinen Teile wir Türklinke brachen schnell ab. Die Neugier der Kinder, was sich denn hinter der Tür befinden konnte, war zu groß, und den kleinen neugierigen Kinderhänden gab die sehr preiswerte Tür schnell nach.

Das muss besser gehen, dachte ich mir! Ich suchte mir einen regionalen Produzenten und wurde im sächsischen Erzgebirge fündig. Wie passend, denn auch hier gibt es einen großen Sagenschatz!

Ich wollte Wichteltüren auf den Markt bringen, die haltbar und damit auch nachhaltig sind! Heute haben wir eine weiße, klassische Wichteltür im Angebot, aber auch farbige Elfen- und Feentüren mit einem kleinen Fenster, das im Dunkeln leuchtet. Die fluoreszierende Folie bearbeiten wir selbst in unserem kleinen Verlag, denn sie ist besonders hochwertig und leuchtet sehr lange nach.

Geschichten rund um unsere Türen

Warum die Türchen nur auf die Weihnachtszeit beschränken, dachte ich mir? Ich wollte diese wundervolle Tradition auf das ganze Jahr ausweiten, denn die Faszination meiner eigenen Kinder an dem Türchen ließ auch nach Weihnachten nicht nach, und das, obwohl man die Tür nicht öffnen kann. Oder vielleicht gerade deshalb? Was ich beobachten konnte, war, dass das Wichtel- oder Feentürchen zu einer Art Projektionsfläche für alle möglichen Fantasien, Träume und Wünsche meiner Kinder wurden.

Meine Tochter stellte sich vor, dass dahinter eine Fee wohnte, die irgendwann sogar die Aufgabe der Zahnfee übernahm! Meine Söhne blieben bei ihrem Wichtel. Wir malten Bilder für unsere kleinen magischen Mitbewohner und buken ihm am Wochenende extra kleine Brötchen, von denen morgens nur noch kleine Krümel dalagen.

Um diese blühenden Kinderfantasien zu unterstützen, begann ich, Zubehör für die Tür anzubieten: eine kleine Bank, ein Briefkasten, im Winter ein Schlitten und vieles mehr. So lässt sich die Kulisse rund um die Tür, die fester Bestandteil unserer Einrichtung geworden ist, jahreszeitlich umdekorieren und schmücken. Es entstehen immer wieder neue Geschichten, und selbst heute, nach einigen Jahren, wo meine Kinder die Geschichten mit einem Augenzwinkern erzählen, bestehen sie darauf, dass die Tür bleibt.

Einige Geschichten habe ich verschriftlicht und illustriert. Ihr findet sie hier im Shop unter der Rubrik Kinderbücher. Ich wünsche Euch damit viel Vergnügen und eine zauberhafte Zeit!


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